Das Magazin für die Liebe

Natürliche Verhütung – so machen Sie es richtig

März 10th, 2012 Veröffentlicht in Tipps und Ratgeber

cc by flickr/ M31

Viele Frauen sind es leid, jeden Tag die Pille zu schlucken und suchen nach alternativen Verhütungsmethoden. Am wenigsten Einfluss auf den Körper haben dabei natürliche Methoden. Dabei werden die fruchtbaren Tage via Temperaturkurve oder durch Beobachtung des Zervixschleimes bestimmt. Diese Methoden liegen in puncto Sicherheit natürlich weit hinter den anderen Methoden zurück, doch wenn man seinen Körper gut kennt und mehrere Methoden kombiniert, kann man das Risiko einer Schwangerschaft deutlich verringern. Die größte Unsicherheit dieser Methoden besteht darin, dass der weibliche Körper sehr unterschiedlich auf äußere Einflüsse wie Ernährungsgewohnheiten, Stress, Alkohol oder Schlafrythmus reagiert und man deshalb die Reaktionen nicht immer eindeutig bestimmen kann.

Bei der Basaltemperaturmethode misst man jeden Morgen möglichst um die gleiche Zeit nach mindestens sechs Stunden Schlaf seine Temperatur. In der Regel steigt die Temperatur am Tag vor dem Eisprung um ein halbes Grad an, deshalb sollte man die sechs Tage davor mit Kondom verhüten. Ab dem dritten Tag des Temperaturanstieges bis zur Menstruation sind die unfruchtbarsten Tage, an denen man auf zusätzliche Verhütungsmittel verzichten kann. Bei der Billingsmethode beobachte man man die Konsistenz des Zevixschleimes, der je nach Zyklusstand unterschiedlich aussieht. Hat man fruchtbare Tage ist er spinnbar und kann zu einem Faden gezogen werden, ansonsten ist er eher dickflüssig und für Spermien undurchlässig.

Allerdings kann sich das Schleimsekret bei psychischen Belastungen oder Infektionen verändern. Die dritte Methode auch Knaus Ogino Methode genannt funktioniert über die kalendarische Aufzeichnung seines Zyklus. Bei einem regelmäßigem Zyklus kann man die fruchtbaren Tage bestimmen, zum beispiel liegen sie bei einem 28-tägigem Zyklus zwischen dem 12 und dem 18 Tag, wobei der erste Tag der Periode Tag 1 ist. Dennoch kann es immer wieder zu außergewöhnlichen Zyklusschwankungen kommen, deshalb ist zu empfehlen stets eine Kombination aus mindestens zwei dieser Methoden anzuwenden. Dadurch kann der Sicherheitsindikatur für Verhütungsmethoden, der sogenannte Pearl Index, auf bis zu 0,3 gesenkt werden, was eine Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich macht.

Ähnliche Artikel:

  1. Der Eisprungkalender
  2. So präsentiert man sich richtig auf Partnerportalen

Post a Comment