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Valentinstag: In Deutschland früher ein Unglückstag

Februar 17th, 2012 Veröffentlicht in Liebesbeweise
cc by geograph/ Lewis Clarke

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In dieser Woche war bekanntlich mal wieder Valentinstag, an dem sich bekanntermaßen immer noch die Geister scheiden. Während die einen den Tag der Liebenden entsprechend zelebrieren, können die anderem diesem Tag nur wenig abgewinnen, vor allem da es in ihren Augen oft zu sehr um Kommerz geht. Dabei glauben die meisten, dass der Valentinstag aus den USA zu uns herübergeschwappt ist. Dies stimmt jedoch nur zum Teil!

Eigentlich kommt das Feiern des Tages der Liebe aus England. Auswanderer brachten ihn dann mit in die USA und wir begehen ihn seit kurzem auch auf diese moderne Weise. Jedoch wurden dem Datum auch in unserem Kulturkreis schon länger einige Bedeutungen zugeschrieben. Noch bis ins 19. Jahrhundert hielt sich die Vorstellung, dass dies ein Unglückstag sei.

Früher war man in einigen Regionen der Meinung, dass der 14. Februar der Geburtstag des „Verräters Judas“ sei, daher sagten die Menschen in Norddeutschland, Böhmen und Schlesien, dass Kinder, die an diesem Tag geboren werden, nicht alt werden. Die Kirche hat den Tag irgendwann neu besetzt und dabei wie immer auch ein heidnisches Fest verdrängt.

Der Tag soll den Heiligen Valentin ehren, der bereits im alten Rom den Menschen aus Trost Blumen geschenkt haben soll. Zudem verheiratete er immer wieder Paare. Warum ausgerechnet der 14. Februar ihm gehört? Dies war eigentlich im sogenannten heidnischen Kalender ein Feiertag zu Ehren von Juno, der Göttin von Geburt und Ehe. Bereits bei diesen Bräuchen wurden Blumen verschenkt.

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